Behandlung Foto Hornhaut Scwielen Fusspflege bei Praxis Adelma Duda, Bachenbülach

Behandlung von Nagel- und Fusspilz


Das unangenehme Gefühl von Juckreiz und die oft sehr störende Geruchsentwicklung der befallenen Füsse muss nicht sein.

Zeigen Sie keine falsche Scham und reagieren Sie rechtzeitig. So können Sie den unvermeidlich peinlichen gesellschaftlichen Situationen aus dem Weg gehen.

Eine frühzeitige Therapie bringt rasch eine Verbesserung des Hautbildes und reduziert zuerst die unangenehmen Gerüche. Sie können zukünftig wieder ungeniert Ihre Schuhe und Socken ausziehen, ohne daran denken zu müssen wie wohl Ihr Umfeld reagieren wird.

Je länger eine Fusspilzinfektion andauert, umso mehr wächst das Risiko, dass sich ein Nagelpilz entwickelt. Vor allem dann, wenn das Nagelbett eines Zehs verletzt ist.

Nagelpilz (Onychomykose, Tinea unguium) Behandlung

  • Nagelpilz vor der Behandlung
  • Nagelpilz nach 8 Wochen Behandlung

Informationen über Pilzerkrankungen

Verteilung von Pilzarten bei der Infektion von Betroffenen:

Dreifache Infektion - Mit Tinea pedis interdigitalis, Tinea pedis plantaris & Tinea unguium 47%
Zweifache Infektion: Mit Tinea pedis interdigitalis und Tinea pedis plantaris oder Tinea unguium 35%
Einfache Infektion: Entweder mit Tinea pedis interdigitalis, Tinea pedis plantaris oder Tinea unguium 18%
Schuppt sich die Haut an Ihren Fusssohlen stärker als gewöhnlich?
Ist die Haut zwischen zwei Zehen aufgequollen und nässt?

Dann leiden Sie vermutlich unter Fusspilz. Die Erreger lieben es feucht und warm – ein Grund, weshalb sich 80% der Fusspilzinfektionen zwischen den Zehen befinden. Zu Beginn einer Fusspilzerkrankung sind die Symptome nicht sehr auffällig: Die betroffenen Stellen zwischen den Zehen sind leicht gerötet, die Haut an den Fusssohlen schuppt sich. Allerdings verstärken sich diese Auffälligkeiten schnell.

Fusspilz tritt oft an beiden Füssen gleichzeitig auf. Er bleibt auch bei stärkerer Infektion auf die Haut beschränkt, da die Pilz verursachenden Fadenpilze nur Hornsubstanz wie Haut, Haare und Nägel befallen. Weitet sich der Pilz auf die Fussnägel aus, handelt es sich um einen Nagelpilz (Onychomykose, Tinea unguium).

Es gibt drei verschiedene Erkrankungsformen des Fusspilzes:

  • Infektion der Zehenzwischenräume (Tinea pedis interdigitalis, Interdigitalmykose): Tritt als häufigste Form anfangs meist zwischen dem vierten und dem fünften Zeh auf und greift dann auf andere Zehenzwischenräume über. Zu Beginn weicht die Haut dort etwas auf, dann ist sie gerötet, juckt und schuppt sich, mitunter kommt es zu kleinen Bläschen an den Seiten der Zehen. Diese Form bleibt häufig jahrelang unerkannt, sie kann sich dadurch auch auf Fusssohle und Fussrücken ausbreiten. Durch die aufgeweichte Haut zwischen den Zehen können Bakterien eindringen und eine unangenehm riechende Infektion verursachen.
  • Infektion auf der Fusssohle (Tinea pedis plantaris, squamös-hyperkeratotisch): Beginnt meist an der Ferse oder dem Ballen und breitet sich über die Seiten zum Fussrücken hin aus. Anfangs ist die Haut nur leicht entzündet und schuppt sich. Nach und nach verhornen die betroffenen Stellen sehr stark, es kann zu schmerzhaften, tiefen Rissen kommen. Aufgrund seiner Form wird dieser Fusspilz auch als Mokassinmykose bezeichnet. Er wird oft mit trockener Haut verwechselt, besonders häufig erkranken Diabetiker daran.
  • Infektion im Fussgewölbe (vesikulös-dyshidrotisch): Seltenste Form, zeigt sich durch kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen im Fussgewölbe und an den Seiten des Fusses. Aufgrund der dicken Haut an diesen Stellen platzen die Bläschen nicht auf, sondern trocknen ein. Juckreiz und Spannungsgefühl am Fuss sind die Folge.

Fusspilz ist hoch ansteckend. Es genügt bereits, wenn sich zwei Personen auf die gleiche Badematte stellen oder dasselbe Handtuch benutzen. Fallen beim Betroffenen ein paar infizierte Hautschuppen ab, mit denen der Gesunde in Berührung kommt, erkrankt auch er an dem Pilz. Gründliche Hygiene ist daher das A und O bei der Fusspilzbehandlung.

Fusspilz wird von Fadenpilzen (Dermatophyten) verursacht. Die am häufigsten vorkommenden Erreger sind Trichophyton rubrum, Trichophyton interdigitale und Epidermophyton floccosum. Da die Pilze sich von Hornsubstanz ernähren, befallen sie ausschliesslich die oberste Hautschicht.

Die Übertragung erfolgt meist von Mensch zu Mensch. Allerdings nicht nur durch eine direkte Berührung, sondern auch durch infizierte Hautschuppen. Kommt ein gesunder Mensch mit solchen Schuppen in Kontakt, steckt er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit an. Das passiert häufig dort, wo Menschen barfuss laufen, also in Hotelzimmern, in Schwimmbädern, Saunen oder Garderoben sowie öffentlichen Duschräumen.

Es gibt einige Risikofaktoren, die einen Ausbruch des Fusspilzes wahrscheinlicher machen:

  • Häufiges Tragen von Turnschuhen und anderem luftundurchlässigem oder auch zu engem Schuhwerk, denn verschwitzte, feuchte Füsse sind ein idealer Lebensraum für Pilze
  • Kleinere Verletzungen der Haut am Fuss
  • Fussfehlstellung, bei der die Zehen sehr stark aneinanderliegen
  • Erhöhter Blutzucker (Diabetes mellitus)
  • Durchblutungsstörungen in den Beinen
  • Ein geschwächtes Immunsystem
  • Eine längere Antibiotikatherapie

Fusspilz ist der am häufigsten vorkommende Hautpilz und gehört zu den am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten in Europa. Bis zu 20% der Erwachsenen in der Schweiz erkranken einmal im Leben daran, Männer leiden häufiger unter diesem Pilz als Frauen. Auch Kinder können Fusspilz bekommen, erkranken aber deutlich seltener daran als Erwachsene.

Die Fusspilzinfektion verschlimmert sich recht schnell, innert weniger Tage nimmt die Schuppung der Haut deutlich zu. An den Fusssohlen werden grossflächige weissliche Stellen erkennbar. Die Schuppen – anfangs nur winzig – sind bald so gross, dass sie mit blossem Auge zu sehen sind. Der Juckreiz nimmt zu, die betroffenen Stellen fangen oft an zu nässen. Mitunter bilden sich dort auch grosse Risse, die beim Laufen Schmerzen verursachen.

Fusspilz ist ungefährlich und heilt bei schneller, konsequenter Therapie folgenlos ab. Probleme kann es dann geben, wenn die Infektion nicht behandelt wird. Der Pilz schwächt das Abwehrsystem der Haut, sodass auch andere Erreger eindringen können. So kann es zum Beispiel zu einer sogenannten Superinfektion durch Bakterien oder einer Infektion mit Streptokokken kommen, die zu einer Wundrose führen kann. Diese schwere Erkrankung muss im Spital behandelt werden.

Je länger eine Fusspilzinfektion andauert, umso mehr wächst das Risiko, dass sich ein Nagelpilz entwickelt. Vor allem dann, wenn das Nagelbett eines Zehs verletzt ist.

 

Wird rechtzeitig mit der Behandlung begonnen, heilt eine Fusspilzinfektion innert weniger Wochen folgenlos ab. Verzichten Betroffene auf eine Behandlung, wird die Erkrankung häufig chronisch. Eine konsequente Therapie ist umso wichtiger, da der Fusspilz häufig erst recht spät als solcher erkannt wird.

Sogenannte Antimykotika bekämpfen die Infektion. Sie wirken entweder fungizid, töten also die vorhandenen Pilze ab, oder antifungal, verhindern also die Vermehrung der Pilze. Antimykotika werden lokal mindestens einmal, oft mehrmals täglich als Spray, Creme, Salbe, Gel, Lotion oder Puder eingesetzt. Wichtig ist, dass das Mittel mit einem Spatel oder Pinsel aufgetragen wird, sodass die Hände nicht mit dem Pilz in Berührung kommen. Bewährte Wirkstoffe sind Clotrimazol, Econazol, Terbinafin, Itraconazol und Miconazol. Welcher davon angewendet wird, entscheidet der Arzt nach Bestimmung des Erregers im Labor. Die Behandlungsdauer variiert zwischen zwei und vier Wochen, eine Besserung zeigt sich meist schon nach einer Woche. Die äusserliche Behandlung ist in den meisten Fällen erfolgreich. In hartnäckigen Fällen, zum Beispiel bei einem besonders grossflächigen Pilzbefall, verschreibt der Arzt das Antipilzmittel in Tablettenform. Die medikamentöse Behandlung dauert meist zwischen vier und sechs Wochen.

Die Behandlung dauert je nach Erkrankungsgrad mehrere Wochen und erfordert auch das Mitmachen des Patienten, um eine andauernde Genesung zu ermöglichen.

Eine Behandlungssitzung kostet je nach Aufwand: 70 bis 95 Franken

Behandlung Foto Nagelpilz Analyse bei Praxis Adelma Duda, Bachenbülach

Nagelpilz Analyse im Labor

Wenn Sie glauben an Nagelpilz zu Leiden, sich aber nicht absolut sicher sind, kann dies mit einem Labortest herausgefunden werden. Da es verschiedene Pilzarten gibt kann so gezielter behandelt werden. Bei gewissen Pilzarten braucht es eventuell zusätzlich Rezeptpflichtige Medikamente, die nur ein Arzt verschreiben kann.

Die Probe entnehmen wir bei einer Fusspflege Behandlung und senden diese ans externe Labor. Wir erhalten nach ca. 4 Wochen den Befund des Nagelmaterials.

Kosten Pro Detail Analyse CHF 220.-

Die Etappen Ihrer Behandlung

  • Erste Vorbehandlung der erkrankten Berreiche: Nach der üblichen grund Reinigung der Füsse. Wird der Grad des Pilzbefalls Dokumentiert.  Danach werden die möglichen Optionen besprochen.
  • Abgestorbenes Nagel und Haut Material werden entfernt: So viel es je nach Fall möglich ist. Wichtig ist hier eine gute Ausgangslage für den Heilungsprozess zu schaffen.

Resultate und Wirkung der Behandlung

  • Verbesserung des Hautbildes in 2-3 Wochen nach der Behandlung
  • Der Heilungsverlauf ist abhängig von der mitarbeit des Patienten
  • Nach 6-8 Wochen sind, bei den meisten Patienten, keine Sichtbaren Symptome mehr feststellbar. Voraussetzung ist die konsequente Einhaltung der Hygiene und Pflegeprotokolle.
  • Nagelpilze benötigen meistens mehr Zeit für die Heilung mann kann von 8-12 Wochen ausgehen.

Führen Sie die Behandlung weiter...

Nach der ersten sichtbaren Heilung des Pilzes sollten Sie je nach Krankheitsbild mindestens 3-6 Wochen weiterbehandeln. Ob nun medikamentös oder alternative Therapieform. Wichtig ist das so das wiederkehren des Fusspilzes vermieden wird.

Behandlung zu Hause

Von Hausmitteln zur Fusspilzbehandlung raten Experten ab, lediglich unterstützend zu einer medizinischen Behandlung kann der infizierte Fuss in Salz- oder Essigwasser gebadet werden. Hier verschwindet der Juckreiz meist schon nach einer Anwendung. Das oft empfohlene Teebaumöl wurde zwar in mehreren wissenschaftlichen Studien untersucht, und es ist eine vermutlich heilende Wirkung festgestellt worden. Dennoch gehört eine spät erkannte oder anhaltende Fusspilzinfektion in ärztliche Behandlung, um ein Ausbreiten und weitere Infektionen zu verhindern.

Die medizinische Behandlung des Fusspilzes können Betroffene durch einige Massnahmen unterstützend begleiten:

  • Die Zehen trocken halten, um den Pilzen das feucht-warme Milieu zu entziehen, das sie so lieben.
  • Füsse nach dem Duschen oder Baden auch gründlich zwischen den Zehen abtrocknen.
  • Atmungsaktive Baumwollsocken tragen und täglich wechseln, bei 60 °C waschen.
  • Schuhe aus luftdurchlässigem, atmungsaktivem Material tragen.
  • In Schwimmhallen, Saunen, Hotelzimmern und öffentlichen Toiletten Badeschuhe tragen, um einerseits ein Ausbreiten des Fusspilzes und andererseits eine Neuansteckung zu verhindern.
  • Zum Abtrocknen der Füsse ein separates Handtuch verwenden.
  • Im Haushalt auf getrennte Handtücher achten, um andere Familienmitglieder nicht anzustecken.
  • Nachts im Bett Socken tragen, um die Bettwäsche nicht mit dem Pilz in Kontakt zu bringen.
  • Bettwäsche und Handtücher häufiger wechseln und bei 90 °C waschen.
Tipp: Achten Sie während einer Fusspilzbehandlung noch mehr auf Hygiene als sonst. Sie vermindern dadurch das Risiko, andere neu oder sich selbst wieder mit dem Pilz anzustecken.

Um der Infektion mit einem Fusspilz vorzubeugen, helfen einige grundlegende Massnahmen. Der Pilz fühlt sich auf dem nassen Boden von Schwimmbädern, Saunen und Duschen wohl. Wer hier Badeschlappen trägt, verringert die Ansteckungsgefahr deutlich. Das Gleiche gilt für Teppichböden in Hotelzimmern und Pensionen. Wer in Schuhen schnell schwitzt, sollte auf atmungsaktives Material achten.

Nach dem Duschen und Baden sollten die Zehenzwischenräume besonders sorgfältig abgetrocknet werden, um den Pilzen keine Lebensbasis zu bieten. Generell sollten die Füsse möglichst selten schwitzen oder feucht sein.

Während und nach einer Fusspilzerkrankung sollten die Socken täglich gewechselt und bei 60 °C gewaschen werden, um die Pilze abzutöten. Das Gleiche gilt für Handtücher und Kleidung, die mit den betroffenen Hautstellen in Kontakt gekommen sind.

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Nagelpilz Behandlung

pro Nagel
50.-pro Nagel Behandlung
  • Dauer abhängig vom Erkrankungsgrad

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70 - 95.-pro Behandlung
  • Dauer abhängig vom Erkrankungsgrad
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